Lichtbild



die sich ändern können, Bilder welche „atmen“, sich zufällig immer neu entwickeln und sich Verborgenes zeigt.
Bei „Auflicht“ am Tag durch die Sonne bleibt das Bild abstrakt.
Thematik und Farben werden bei Dämmerung zunehmend stärker und emotionaler. Das Werk ändert sich sanft und ständig.

Das Lichtbildnis ist ein räumliches Erlebnis, es beginnt weit vor der eigentlich gestalteten Membran und hört weit hinter der physischen Bildebene auf, diffundiert und öffnet einen spürbaren, emotionalen durchdringenden aber nicht realen Raum.

Drei Themengruppen, Körper, Geist und Seele sind inhaltliche Elemente, die zugleich mit Licht, Raum und Zeit zueinander eine völlig neue Dimension im Wirken von Bildern nun darstellen.
Der Körper ist das Auflichtbild – es entsteht ein erster Eindruck wie Bilder optisch und visuell bisher vermitteln, beim Lichtbildnis aber taucht man zugleich in weitere Ebenen ein.
Der Geist ist als Grafik und Schattenspiel und zeigt sich bei der Abdunkelung durch den Tagesablauf, es ist keine technische Vision, sondern tatsächlich und analog.
Die Lichterscheinung, ein Auftauchen einer Zeichnung, welche sich dem Betrachter wieder entzieht, assoziiert das Seelenhafte.

Beispielsweise ist ein Gesicht einen Moment lang zusehen, die Augen sind geschlossen und zugleich wie offen, es ist kein Film, sondern analog immer vorhanden, aber nicht immer wahrnehmbar, oder eine Herde Rehe, die durch das Bild springt und im nächsten Moment sich wie in einem See verliert.

„Ein Bild das atmet“ wie Luft, die, in unserem Körper aufgenommen uns Lebenskraft schenkt, so wirkt das Licht des Bildes.
Es ist wie ein ewiges Wirken und Stärken, das wärmend, strahlende Licht, das stetig und unglaublich durch alles wirkt.
Erkenntnis, Entscheidung und Möglichkeit, überall und ewig begleitet von unendlich göttlicher Energie, so entfaltet sich eine Phantasie injiziert durch das Kunstwerk.
Ein Lichtbild entsteht aus unzähligen einzigartigen Bildern, wie ein Moment und Augenblick im Leben einzigartig ist und es nie mehr geben wird, so wie das Leben auf wunderbare Weise sich entwickelt, so verwandelt sich das Lichtbildnis unendlich.

…wenn man in einer Kirche irgendwo auf der Welt eine Kerze brennen sieht, dann war jemand dort, hat diese angezündet um jemanden zu grüßen, welcher im Moment nicht da ist. Diese Geste bezeugt ein Wissen der Verbindlichkeit, eine Brücke über alle Zeiten zu schlagen. So wächst mein Werk – Wirken im Lichtbildnis über die Zeiten immer weiter…

Licht ist

 

 

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